Woche #4 Einführung Budgetsystem

Woche #4 | Budgetsystem aufstellen | Steigende finanzielle Intelligenz | Steigender CASHFLOW

Hallo zusammen,
ich bin es wieder, der Cashflow-Tom.

Im heutigen Beitrag geht es um die Kontrolle des Geldflusses. Manche finden Lastschriften ja super praktisch. Man muss sich um nichts kümmern und kann nichts vergessen. Dummerweise gibt man dann auch die Hoheit über seinen Cashflow ab und ist nicht mehr Herr seines Kontos.

Wer selber denkt, vermeidet Lastschriften wo immer möglich!

Inhaltsverzeichnis

Umstellung von Lastschrift auf Überweisung / Dauerauftrag

Deswegen rede mit all denen, die von Dir eine Lastschriftgenehmigung erhalten haben und stelle um auf den Dauerauftrag. Außer bei Krediten und Kfz-Steuer geht das (fast) überall.

Die selbst erstellten Daueraufträge sollten immer am nächsten Tag nach Deinem Gehaltseingang sein. So weißt Du, dass wenn das Geld am Monatsletzten des Vormonats kommt, am 1. des Monats alle Gelder abgeflossen sind und Du ab dem zweiten des Monats Herr über Dein Geld bist. Das ist ein geiles Gefühl!

Den Betrag, der ab dem 2. des Monats auf Deinem Girokonto steht, kannst Du direkt in den zweiten Diamanten – Deinen finanziellen Schutz – in voller Höhe fließen lassen. Wenn dieser Diamant voll ist, läuft der Betrag in den nächsten Diamanten – Deine finanzielle Sicherheit. Dann in den Diamanten zur finanziellen Freiheit und schließlich in den Diamanten des Champions!

Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung.

David Hume

Und hier die Aufgabe für die nächste Woche:

Setze  es praktisch um:

  1. Prüfe, wann Dein Gehalt auf Deinem Konto eingeht. Das ist Dein Stichtag. Entweder am 15. oder Monatsletzten. Notieren Dir dieses Datum.
  2. Erstellen Deine monatlichen Daueraufträge für Miete, Strom, Gas, Wasser, etc. mit einem Tag nach dem Geldeingangstag von Nummer 1.
  3. Du hast in Woche zwei KeDeZa kennengelernt und in Woche drei die praktische Umsetzung in Form der Budgets für Kfz und ÖPNV. Diese praktische Umsetzung funktioniert auch für Quartalszahlungen. Der Teiler ist dann nicht „12“ sondern „3“. Runde den Betrag wieder auf volle 5€ auf.
  4. Beispielhafte Übersicht für Budgets:
    • Rücklagen Geschenke: 20€
    • Rücklagen Kfz: 65€
    • Rücklagen Nachzahlung
    • Heizung: 10€
    • Rücklagen Wasser: 60€
    • Rücklagen Rechtsschutzversicherung: 10€
    • Rücklagen Urlaub: 100€

Summe Rücklagen: 265€

  1. Deine Cashflow-Rechnung sieht beispielsweise wie folgt aus:
    Einnahmen Gehalt: 2.000€
    Ausgaben monatliche Zahlungen (Miete, Strom, Zeitungen…): 600€
    Ausgaben Rücklagen: 265€

Monatlicher Cashflow ab dem zweiten Werktag:
2.000€ – 600€ – 265€ = 1.135€

Du hast also jeden Monat 1.135€, mit denen Du den zweiten Diamanten, für Deinen finanziellen Schutz, füllen kannst.

Du solltest zwischen 3 und 6 Nettobeträgen als Rücklage zum finanziellen Schutz haben. Die Rechnung wäre wie folgt:
2.000€ x 6 = 12.000€

Wenn Du Dich nur finanziell schützen willst, wären das:
865€ (600+265) x 6 = 5.190€

Egal wie. Nach 5 bis 12 Monaten hast Du Deinen finanziellen Schutz erreicht. Nun hast Du die Herrschaft über Deinen Geldfluss zurück!

Wer es einfach mal testen will nimmt für jedes Budget eine Klarsichthülle in DIN A4 und klebt ein Post-It darauf. Die Beschriftung wäre z.B. wie folgt:
Budgetname: Kfz
Rate: 65€

Nach drei Monaten müssten sich bereits 195€ in der Klarsichthülle befinden. Manche Budgets brauchen eine Obergrenze, zB. Rücklage Waschmaschine. Wenn Deine neue Waschmaschine 600€ kosten soll und Du das Budget mit 50€ pro Monat aufbauen willst, sähe der PostIt so aus:
Budgetname: Waschmaschine
Ziel 600€
Rücklage: 50€

Nachdem in der Klarsichthülle 600€ als Rücklage enthalten sind, kannst Du die 50€ für andere Rücklagen oder Deine Finanzielle Sicherheit verwenden.

Hinweis:
Selbst wenn das Geld klamm wird und man dringend welches braucht – die Klarsichthüllen sind dafür Tabu! Aus der Hülle für das Kfz werden nur die Kfz-Ausgaben bestritten!

Warum: Der schlimmst Fall ist, dass Deine Waschmaschine nicht mehr funktioniert und Dein Auto eine größere Reparatur braucht. Wenn Du jetzt Deine Budgets gegeneinander nutzt, kommt Dein ganzes Budgetmanagement durcheinander. Damit Du trotzdem finanziell beweglich bleibst, gibt es eine Lösung in einem späteren Beitrag.

Ausgabensenkung

Jetzt geht es an die Senkung der Ausgaben. Das Ziel für mich war es den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten, dafür aber weniger Geld auszugeben.

Dies bedeutete, dass alle Glühbirnen durch LED-Leuchtmittel ausgetauscht wurden. Ebenso wurde untersucht ab wann sich der neue Kühlschrank über seine geringeren Stromkosten gegenüber dem alten Kühlschrank refinanziert hat.

Nutze Vergleichsportale zur Senkung der laufenden Ausgaben.

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Nehmen wir an, durch die Nutzung des Vergleichsportals hast Du ein Angebot bekommen, dass Deine Strom Ausgaben um 120€/Jahr verringert. Dann werden jeden Monat 10€ mehr für den finanziellen Schutz zurückgelegt.

Dazu die Fragestellung: Muss ich jeden Tag die Riesenportion in der Kantine Essen – oder bringe ich nicht preiswerter eine Brotzeit von zu Hause mit? Vor allem dann, wenn das Menü auf der Karte nicht ganz Deinem Geschmack entspricht.

Mein Tagesbudget für zweites Frühstück, Mittagessen und Ladenkaffee sind 10€. Das Wochenbudget sind damit 5 x 10€ + Wochenbudget 40€ = 90€. Je nach Wochenanzahl also 360€ oder 450€.

Deiner Fantasie zur legalen Senkung der Ausgaben sind keine Grenzen gesetzt. Ganz wichtig dabei: Das Geld, das Du auf diese Weise nicht ausgibst, wandert nicht in den Konsum – dafür hast Du die Budgets – sondern in den Cashflow.

Ein weiteres Beispiel: Früher las ich gerne Zeitungen und Zeitschriften. Nachdem die Qualität der Beiträge spürbar zurückging, Begriffe verdreht und Sachverhalte falsch dargestellt wurden, habe ich alle Zeitungsabos gekündigt und den Betrag zu 100% dem Cashflow übergeben.

Noch etwas:
Wenn Du Dein Budgetsystem auch steuerlich effizient gestalten willst, nutze zusätzlich das Verfahren von dem Steuerberater Lutz Spieker*

Hinweis:
Jeder Rest, der durch Ausgabensenkung entsteht, wandert in die Erhöhung Deines Cashflows – nicht in den Konsum. Jede Gehaltserhöhung wandert in die Erhöhung Deines Cashflows – nicht in den Konsum!

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