Woche #1 Ist-Zustand: Wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist.

Woche #1 | IST-Zustand, Übersicht, Budgetierung | Steigende finanzielle Intelligenz | Steigender CASHFLOW

Hallo zusammen,

hier im Forum bin ich der Cashflow-Tom. In den tausendfach im Netz zu lesenden Kommentaren zum persönlichen Cashflow fehlte mir immer der Anfang. Also die Antwort auf die zentrale Frage: „Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig?“ oder „Warum soll Geld schlecht sein?“

Inhaltsverzeichnis

Woche #1: Ist-Zustand

Für die Freundin, das Auto den Garten wendet man Liebe, Fürsorge und Hingabe auf, alles wächst und gedeiht – nur auf das Geld schimpft man, weil im Geldbeutel immer Ebbe ist.

In diesem letzten Satz liegt ein Schlüssel des Erfolges mit Geld. Kümmere Dich mit Liebe und Hingabe um das Geld und es kommt zu Dir – wie alle anderen Menschen und Dinge im vorigen Satz auch.

Zurück zur Ausgangsfrage:

Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig?

Liegt es daran, dass es immer wieder zu vollkommen unvorhersehbaren Ereignissen – wie z.B. Weihnachten, Geburtstagen, Urlaub, usw. kommt? Oder sind es Rechnungen, die einen einmal jährlich vollkommen überraschend treffen?

Worauf vielfach im Netz auch nicht eingegangen wird: „Spare mindestens 10%!“ Nur, wo sollen die herkommen, wenn es doch immer nicht reicht?

Vor all diesen Fragen stand ich auch mal im Jahre 1998. Dann fand ich das Buch von Bodo Schäfer zur finanziellen Freiheit und hatte binnen Jahresfrist das Geld zum Bau einer Garage zusammen – nur weil ich seine Lehrsätze anwandte. Dann verließ ich den monetären Pfad der Tugend wieder und das Finanzchaos kam in ähnlicher Form zurück.

2012 vollzog ich dann die endgültige Kurskorrektur. Die zentrale Frage war: “Warum sollen die Gegenstände, die ich habe und an denen ich teilhabe, mein Geld kosten statt es zu verdienen?“ Selbstverständlich müssen die anderen Teilhaber bei solchen Aktionen miteinbezogen werden, soll das Projekt gelingen. Erfolg im Team macht auch Spaß.  Vor allem lernt man „Gegenargumente“ sachlich – also naturwissenschaftlich – aufzulösen.

Mein Lieblingsbeispiel ist hierzu folgendes: Ein Auto, eine trockene Straße mit einer Kurve, die – naturwissenschaftlich – nur mit 60km/h gefahren werden kann, dazu ein Verkehrszeichen das auf diesen Umstand mit „60“ als Beschriftung hinweist.

Der Kommunist (Wirtschaftsform, in der alle Produktionsmittel und Erzeugnisse in das gemeinsame Eigentum der Staatsbürger übergehen und alle Klassengegensätze überwunden sind) mit dem kommunistischen Manifest, will diese Kurve mit 100km/h durchfahren und ist überzeugt davon, dass ihm sein Manifest dabei hilft. Doch er wird aus der Kurve fliegen.

Der Kapitalist (Wirtschaftsform, die durch Privateigentum an Produktionsmitteln und Steuerung des Wirtschaftsgeschehens über den Markt gekennzeichnet ist), der meint mit seiner Lehre vom Kapital alles kaufen zu können, wird ebenfalls bei 100km/h aus der Kurve fliegen. Für die Gläubigen und Ungläubigen gilt dasselbe.

Fazit: Die Naturwissenschaften stehen über allen – und nur auf die Naturwissenschaften kommt es beim Geld an!

Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

Friedrich Nietzsche

KeDeZa-Aufgabe: Haufen bilden

Nur, wie bekomme ich meine Ausgaben so in den Griff, um nicht nicht bereits bei der ersten Kurve aus derselben zu fliegen? Du bist selber Deines Glückes Schmied. Deswegen beende ich diesen ersten Beitrag mit einem Auftrag:

Sammle alle Rechnungen zusammen, die Du im Laufe eines Jahres bezahlst und sortiere diese vom 01. Januar bis zum 31. Dezember.

Lege nach der Sortierung folgende Rechnungshaufen – im Haufen immer noch sortiert vom 01.01 bis zum 31.12 – an:

  1. Erster Haufen: Monatliche Zahlungen
  2. Zweiter Haufen: quartalsmäßige Zahlungen
  3. Dritter Haufen: halbjährliche Zahlungen
  4. Vierter Haufen: jährliche Zahlungen

Normalerweise bleiben jetzt noch jede Menge Rechnungen übrig. Dazu gehören Essen, Trinken, Spontankäufe, Kauf wegen Sonderangebot, Geschenke, Arztrechnungen, … 

Mache auch hierfür jeweils einen weiteren Rechnnungsbelegehaufen. Zum Beispiel einen für Geburtstagsgeschenke, einen für Essen in der Kantine, einen für Bekleidung, einen für Werkzeug, …

Und wo ist mein Auto, mein Fahrrad, mein ÖPNV-Ticket (öffentlicher Personennahverkehr)? Je nach Zahlungsweise sollten sich diese Ausgaben in einem der vielen Haufen bereits wiederfinden.

Wenn Du ein Budget hast und kontrollieren willst, werden wir Deine Haufen nächste Woche noch etwas weiter strukturieren und ich werde Dich mit KeDeZa bekannt machen.

Damit die Unterlagen nicht durcheinander kommen und Deine mühsame Aufgabe umsonst ist, hefte die Unterlagen bitte geordnet in einem dicken DIN A4 Ordner ab, trenne die einzelnen Haufen mit Trennblättern ab und beschrifte diese.

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