6 SEO Tipps für E-Commerce (Sponsored Post)

SEO optimization website e-commerce landing-page

Der deutschlandweite E-Commerce (elektronischer Handel) Umsatz belief sich im Jahre 2019 auf rund 59,2 Milliarden Euro (laut einer Statista Studie). Aufgrund der aktuellen Corona Situation weltweit, sollte sich der Umsatz um ein vielfaches erhöht haben.

Umso wichtiger ist eine granuläre E-Commerce SEO Strategie, um das Potential der Suchmaschinenoptimierung vollkommen auszuschöpfen. In diesem Beitrag stellen wir die Herausforderungen und besten Praktiken im E-Commerce SEO vor.

Inhaltsverzeichnis

Die zentrale Herausforderung

Organisches Wachstum stellt für viele E-Commerce Händler eine große Herausforderung dar. Meist versuchen sie über Amazon FBA, Paid Ads und Influencer, Verkäufe zu generieren. Allerdings basieren solche Geschäftsmodelle auf monatlichen Fixkosten, die statt in Produktrecherche und Produktentwicklung, in Werbung investiert werden.

Durch E-Commerce SEO können diese Fixkosten reduziert werden und die Schnittmarge aller Produkte erheblich gesteigert werden, was das Unternehmenswachstum beschleunigt.

Tipp 1 - Nutzerfreundliche E-Commerce Site

Was relativ trivial klingt, ist in den meisten Fällen schwer umsetzbar. Besonders beim UI Design (Design der Website) sollten Seller (Verkäufer / Shop-Betreiber) versuchen der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, ohne dabei die Conversion Rate negativ zu beeinflussen. Beispielsweise sehen viele Animationen sehr gut aus, allerdings führen sie auf mobilen Endgeräten zu Ladeproblemen, was die Conversion Rate und die Kundenzufriedenheit negativ beeinflussen kann.

Auch hat die Benutzerunfreundlichkeit auf einer E-Commerce Site Einfluss auf die Rankings. Seit dem Hummingbird Algorithmus Update von Google, wird die Dwell Time berücksichtigt. Diese zeichnet auf, wie lange Nutzer auf einer Seite agieren und was sie machen, bevor sie diese verlassen und zurück zur Google Suche zurückkehren, um ein anderes Suchergebnis anzuklicken.

Tipp 2 - Eine dedizierte Blog Section

Außer auf Produktseiten kann man für gewöhnlich auf einer E-Commerce Website wenig Content platzieren. Da Content allerdings signifikant für gute Rankings ist, sollte eine dedizierte Blog Section im Menü aufgeführt werden. Bestenfalls kategorisiert man hierbei die Inhalte nach Themengebiet oder Produkt. Ein gutes Beispiel hierfür: thiru.de

Tipp 3 - Der richtige Content ist King

Nachdem deine Blog Section aufgebaut wurde, bleibt die Frage offen, über welche Themen man bloggen sollte. Hierzu empfiehlt sich über Themen zu bloggen, die deine Produkte betreffen und die „Pain-Points“ des Kunden treffen. Diese werden auch als Schmerzpunkte bezeichnet und stören den potentiellen Kunden im Alltag. Doch wie behauptet man sich gegen Konkurrenten wie Amazon? Da Short-Tail Keywords (Keywörter, die aus einem Wort bestehen) eine hohe Domain Authority erfordern, um Konkurrenten wie Amazon zu überholen, lohnt sich der Fokus auf Long-Tail Keywörter (Keywörter aus mehreren Wörtern). Hierbei handelt es sich meist um Fragestellungen oder Lösungsansätze die Kunden suchen und von dir beantwortet werden können. Im besten Fall löst das Produkt das Problem.

Um geeignete Long-Tail Keywörter zu finden, kann das Tool Ubersuggest verwendet werden. Das Tool ist kostenlos und zeigt dir Content Ideen für ein spezifisches Keyword an. So kannst du nicht nur identifizieren, welche Inhalte beliebt bei Nutzern sind, sondern auch die Backlinks und Social Shares analysieren.

Ecommerce SEO Ubersuggest Content Ideen Keyword Fitnessband
Hier zeigt Ubersuggest einige Content-Ideen für das Keyword "Fitnessband"

Tipp 4 - Erhöhe deinen Webspeed

Die Ladezeit deiner Webseite zu verringern, verschafft dir neben höheren Rankings einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Eine Ladezeit unter 3 Sekunden ist hierbei als Zielwert anzustreben. Da meist die mobile Geschwindigkeit sehr langsam ist, kann eine Optimierung die mobile Indexierung, sprich die Aufnahme im Google Index, deiner Webseite signifikant positiv beeinflussen. Für die Optimierung ist meist leider ein Entwickler nötig, allerdings kannst du durch folgende Tools, Probleme identifizieren, die du bestenfalls selbst lösen kannst:

Tipp 5 - Produktbeschreibungen und Kategorieseiten optimieren

Optimierte Produktbeschreibungen können beim Kunden eine Kaufintention stärken. Schreibe daher einzigartige, hochwertige Produktbeschreibungen, die den Kunden, als auch die Suchmaschine erfreuen. Falls Produktbeschreibungen von Herstellern kopiert werden müssen, empfiehlt sich diese auf No-Index (Suchmaschinen nehmen no-index Tags nicht in ihre Ergebnisse mit auf) zu setzen. Ähnliches gilt für Kategorieseiten. Um die Relevanz der Seite für Google zu betonen, können auf den Übersichtsseiten kleine Ratgeber als Content hinzugefügt werden. Ein gutes Beispiel liefert hierfür Idealo:

Ecommerce SEO Beispiel IDEALO
Kleiner Ratgeber als Content bei Idealo

Tipp 6 - Backlink Building

Neben den On-Page-Faktoren (Alle Optimierungen direkt auf deiner Website), spielen auch bei E-Commerce Website Backlinks eine wichtige Rolle. Hierbei tun sich viele Händler schwer, da dies mit viel Mühe und Kontinuität verbunden ist. Backlink Building kann durch folgende Strategien dennoch gelingen:

  • Gastbeiträge: Schreibe verschiedenen Blogs aus deiner Nische. Frage Gastbeiträge an und platziere in diesen, falls vom Herausgeber erlaubt, einen Link. Natürlich sollte der Gastbeitrag keine offensichtliche Werbung enthalten. 
  • Infografiken: Zahlen, Daten und Fakten können visuell zusammengefasst werden. Diese werden von Menschen gerne geteilt. Daher empfiehlt es sich Infografiken in die Blogbeiträge einzubetten. 
  • Sharing Funktion: Mache es Kunden einfach, deinen Content zu teilen. Falls du eine WooCommerce Website besitzt, kann durch das Plugin „Sharebar“ binnen Sekunden eine Share Funktion für alle gängigen sozialen Netzwerke implementiert werden.
Du hättest gerne SEO-Unterstützung?

Fazit

Auch bei E-Commerce SEO sind die typischen On-Page- (Alle Optimierungen direkt auf deiner Website) und Off-Page-Faktoren (Alle Optimierungen außerhalb deiner Website – d.h. Backlinks, Branding, Social Media & Co.) relevant. Besonders signifikant sind hierbei die Nutzererfahrungen und der Content auf der Website. Eine gute interne Linkstruktur zwischen Blogbeiträgen, Kategorie-Seiten und Produktseiten, kann Google das Crawling (Das Erfassen deiner Website bei Google) vereinfachen, sodass du schneller deine Resultate erzielen kannst.

Vielen Dank an Santhos Thiru für den Artikel!

NEWSLETTER

Erfahre wöchentlich als erster von neuen Blogbeiträgen, anstehenden Veranstaltungen, Gewinnspielen, Empfehlungen, uvm.

(Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen)

Du bist dran

Was sagst Du zu dem Thema?
Was sagst Du zu dem Artikel?
Was sind Deine Ansichten?
Was ist Deine Meinung?

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top